I. ISRAEL ZUR ZEIT DES ALTEN TESTAMENTES
Es sollte uns bewußt sein, daß es das Volk Israel als Volk erst seit dem Auszug aus Ägypten (um 1400 v.Chr.) gibt. Diesen Namen "ISRAEL" hat sich dieses Volk nicht selbst ausgesucht und gegeben, sondern es ist ein Name, den Gott persönlich für sein Volk im AT bestimmt hat.
Es ist für das rechte Verständnis der gesamten Geschichte Israels und auch für das hier behandelte Thema ganz wichtig darauf zu achten, wie das Volk Israel konkret zu diesem Namen kam. Dabei ist es beachtenswert, daß dieser Name nicht gleich dem ganzen Volk, sondern schon einige Jahrhunderte vor dem Auszug aus Ägypten zunächst nur einer einzelnen Person gegeben wurde. Wie es dazu kam, wollen wir nun kurz in der Geschichte ab der Berufung Abrahams verfolgen.
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A) Die Erwählung Abrahams und Gottes Verheißung an ihn.
1. Gott beruft Abraham in Ur und verheißt ihm ein eigenes Land und eine eigene Nachkommenschaft. (Apg. 7,1-4)
• Abraham zieht mit seiner gesamten Sippe im Gehorsam aus, und wohnt zunächst einige Zeit in Haran. (Nördlich von Pälästina)
2. Gott beruft Abraham ein zweites Mal und führt ihn von Haran nach Kanaan. (1.Mo.13,14-16)
• Abraham wartete seit seinem Auszug in Ur wahrscheinlich schon über 30 Jahre auf einen Sohn. Inzwischen wurde er über 80 Jahre alt. Sarai seine Frau war unfruchtbar, und so ermutigte sie Abraham, mit ihrer Magd ein Kind zu zeugen. (1.Mose 16,1-16)
• Aus dieser illegalen Verbindung wurde der erste (fleischliche) Nachkomme Abrahams geboren. Es war Ismael. Dieser Sohn sollte jedoch nicht der von Gott vorhergesehene Erbe sein. (1.Mose. 21,10-12)
• Der geistliche von Gott ausersehene Nachkomme war Isaak. Es war der Sohn, der Abraham von seiner rechtmäßigen Frau, Sarai, geboren wurde. (1.Mose 17,15-19)
3. Der wahre und eigentliche geistliche Nachkomme, den Gott in der Verheißung an Abraham für spätere Zeiten im Auge hatte, war jedoch Jesus. (Gal.3,16)
• Das Land, welches Abraham verheißen wurde, war als Vorbild des himmlischen zunächst Kanaan. (1. Mose 15,13-21)
• Das wahre und eigentliche verheißene Land, auf das Abraham wartete, war aber das himmlische Kanaan. (Hebr. 11,10 + 16)
4. Alle Verheißungen Gottes wurden in der Heilsgeschichte immer einer geistlichen Person gegeben. Zunächst war es ABRAHAM!
5. Gottes Verheißungen wurden nicht automatisch an die erstgeborenen Nachkommen Abrahams wiederholt, sondern an jene, die ebenso gläubig und geistlich gesinnt waren, wie Abraham.
• Ismael erhielt die z.B. Verheißung nicht, da er ungläubig war. Er wurde somit auch nicht in die Heilslinie des Messias aufgenommen.
• Esau erhielt die Segensverheißung ebenfalls nicht, obwohl er der erstgeborene Sohn Isaaks dem Fleische nach war! Auch er und seine Nachkommen hatten aufgrund ihres Unglaubens keinen Anteil an der Heilsline des Messias.
• Auch Ruben, der Erstgeborene von Jakob, samt seinen Nachkommen ging des Segens des Erstgeborenen verlustig. Auch er und seine Nachkommen waren dadurch von der Heilslinie ausgeschlossen.
Es fällt auf, daß es im AT fast immer so gekommen ist, daß der erstgeborene Sohn für gewöhnlich den Weg des Unglaubens ging und somit sein Vorrecht, das geistliche Erbe zu tragen, und die Heilslinie zum Messias zu bilden, an den zweiten oder sogar an später Geborene übergegangen ist.
So geschah es schon bei Kain und Abel, und auch bei den Söhnen Noahs nach der Flut. Sem als zweitgeborener Sohn Nohas wurde der Heilsträger obwohl Japhet der Älteste bzw. der Erstgeborene war. (1. Mose10;21 nach der alten Elberfelder Übersetzung!) Ham war der jüngste Sohn. (1.Mose 9,22.24)
Der Bund geistlicher Verheißungen, wurde somit nur von geistlichen und nicht in erster Linie von fleischlich erstgeborenen Nachkommen weitergetragen !
Diejenigen Nachkommen, die vom Geburtsrecht her berufen waren, die Verheißungsträger zu sein, waren in den meisten Fällen geistlich nicht geeignet, den Segen davon zu empfangen.
So war es auch mit allen erstgeborenen Söhnen in Israel nach dem Auszug aus Ägypten. Sie sollten ursprünglich die priesterlichen Aufgaben für das gesamte Volk übernehmen. Doch da sie alle beim goldenen Kalb mittanzten, wurde ihnen dieses Vorrecht genommen und dem Stamm der Leviten übergeben, die sich beim Götzendienst am Fuße des Sinai noch zu Gott hielten. (2.Mo.32, 25-26 und 4.Mo.8,17-19)
Wenn wir diese Beobachtung noch etwas erweitert betrachten, dann sehen wir, daß Gott ursprünglich auch Israel als erstgeborenen Sohn (2.Mo.4,22) unter allen Völkern der Erde auserwählte, um durch dieses Volk einen Segen auf alle Völker der Erde zu bringen (2.Mo.19,5-6).
Obwohl dieses Israel durch Ungehorsam, Abfall und Auflehnung Gott nicht nur versuchte, sondern auch erzürnte, trug er sie doch durch Jahrhunderte hindurch mit seiner Geduld, und nahm sie immer wieder in das Bundesverhältnis zurück. Da aber die Geduld Gottes nach mehrmaligem Abfall, sowohl im Einzelfall wie auch gegenüber einem ganzen Volk, ein Ende hat, war zu erwarten, daß das geistliche Erbe und Vorrecht von Israel genommen wird, und einem Volk gegeben wird, das seine Früchte bringt, (Math. 21,43). So hatte es ihnen Jesus selbst prophezeit.
Es sollte letztendlich mit dem erstgeborenen Sohn Israel so kommen, wie es fast bei allen bedeutenden, alttestamentlich erstgeborenen Söhnen der Fall war?
Untersuchen wir nun, wer die geistlichen Träger der Verheißung seit Abraham waren.
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B) Die Verheißungsträger Isaak und Jakob
1. Isaak bekam die Bundesverheißung durch Abraham. Ihm sollte das verheißene Land und die verheißenen Nachkommen gegeben werden. 1.Mose 26, 1-5
2. Jakob von Isaak gesegnet, bekommt als Verheißung von Gott Land und Nachkommen. 1. Mose 28,13+14
• Als Jakob nach seiner Auseinandersetzung mit Laban nach Palästina zurückkehrt, dem Symbol des himmlischen Kanaan, kämpft er mit dem "Engel des Herrn". 1.Mose 32, 27-28
• Jakob, der Zweitgeborene nach dem Fleisch, bekommt nach dem Kampf mit dem Engel Jahwe´s einen neuen Namen: "ISRAEL".
• Es ist das erste Mal, daß dieser Name in der Bibel vorkommt! Seine Bedeutung ist "ÜBERWINDER", "GOTTESSTREITER" oder "SIEGER"!
• Der Name "Israel" wird daher von Anfang an nicht einer fleischlichen, sondern einer geistlichen und Gott gegenüber bekehrten und gehorsamen Person zugedacht!
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C) ISRAEL - Der Name des Bundesvolkes bis zur Zeit Salomo´s
Der Name "Israel" wird nach der Erfahrung Jakobs mit dem Engel an die Nachkommen Jakobs und somit an das Volk Gottes im AT als geistlicher Bundesname weitergegeben. Wer jedoch gehörte zu diesem Bundesvolk? Wer konnte den Namen Israels in alttestamentlicher Zeit tragen und wer nicht?
1. Nicht alle Nachkommen Jakobs und Abrahams, die ihnen geboren wurden, wurden automatisch "Israeliten" genannt.
Beachte: Nicht alle fleischlichen Nachkommen Abrahams und Isaaks wurden Israeliten genannt! Abraham hatte ja nach dem Tode Sarais mit Ketura und anderen Nebenfrauen noch mehrere Kinder. (1.Mo. 25,1-6) Keines von ihnen und ihren Nachkommen wurde zum Volk Israel gezählt.
Der Apostel Paulus im NT betont demgemäß, daß nicht alle fleischlichen Nachkommen Abrahams gleich auch Israeliten sind. (Röm. 9,7-8)
2. Andererseits wurde der Bund am Sinai nicht nur mit fleischlichen Nachkommen Abrahams und Jakobs gemacht, sondern mit dem gesamten Volk, das aus Ägypten auszog. Darunter waren viele Ägypter, die sich diesem Bundesvolk beim Auszug angeschlossen hatten! Sie konnten sich von dem Zeitpunkt an und durch Beschneidung als Teil des Bundesvolkes verstehen, und somit auch den Namen "Israel" tragen.
Israel bestand daher schon von Anfang an nicht nur aus Nachkommen Jakobs, sondern auch aus Menschen anderer Völker, die durch die Durchführung der Beschneidung rechtmäßig ins Bundesvolk einverleibt wurden. Das war immer schon die Absicht Gottes. Siehe z. Bsp. Jes. 56,3-7
3. In späteren Zeiten - nach der Wüstenwanderung und der Besiedlung Kanaans - konnten Heiden immer noch Israeliten werden. Als Beispiel sei Rahab und Ruth erwähnt. Beide stehen seither im Geschlechtsregister der Heilslinie Jesu. (Mt. 1 )
Aus diesem historischen Hintergrund heraus betrachtet bestand in altestamentlicher Zeit nicht einmal das nationale Israel ausschließlich aus fleischlichen Nachkommen Jakobs. Es war zusammengesetzt aus einem Großteil von fleischlichen Nachkommen Abrahams bzw. Jakobs, aber auch aus einem Teil von Menschen, die aus anderen Nationen stammten. Wirkliche Israeliten waren jedoch nur solche, die bereit waren als geistliche Personen zu leben, indem sie den Bund mit Gott ernst nahmen.
Beispiele:
• Saul war der erste von Gott erwählte König in Israel, doch weil er sich gegen Gott versündigte und nicht mehr geistlich, sondern fleischlich handelte, wurde ihm sein Königtum genommen und einem geistlichen Jüngling in Israel gegeben.
• David als nächster König Israels, der nach Saul berufen wurde, war nicht der Erstgeborene im Hause oder Stamm Isais, sondern der Letztgeborene und somit der Jüngste in seinem Elternhause. Und doch wurde er von Gott wegen seiner geistlichen Haltung zum König und Heilsträger in Juda erwählt. Wieder hat Gott gezeigt, daß es ihm nicht um das fleischliche Israel und nicht um die fleischlichen Erstgeborenen und Nachkommen geht, sondern um ein geistliches Israel.
• Als Israel Gott untreu wurde, wurde es Ehebrecherin und Hure genannt. (Hes. 23 und Hes. 16)
• Sie behielten jedoch immer noch den geistlichen Namen, obwohl sie keine geistlichen Menschen mehr waren.
• Solange sie jedoch immer wieder zurückkehrten und den Bund erneuerten und hielten, wurden sie von Gott immer noch als "mein Volk", das auserwählte Volk bezeichnet.
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D) ISRAEL - Der Name des Bundesvolkes vom Tod Salomos bis zur babylonischen Gefangenschaft
Das geteilte Volk der Erwählung nach dem Tod Salomos:
• Das Nord-Reich (10 Stämme) fällt nach dem Tode Salomos von Juda ab. (1.Kön.12)
• Das Nord-Reich übernahm zwar immer noch den Namen "Israel", aber geistlich waren nicht mehr alle Israeliten. Sie waren keine "Überwinder" mehr. Sie fielen von Gott ab und betrieben Götzendienst. (1.Kön.12,19; 2.Chr.11,13-17)
• Die wahre Linie Israels wurde im südlichen Reich unter dem Namen "Haus Juda" fortgesetzt. Hier fanden sich zunächst noch der Großteil des wahren Israels, obwohl sie sich diesen Namen als Nation nicht mehr zulegten.
• Nur das südliche Königreich "Haus Juda" war letztlich der Verheißungsträger Abrahams, für Land und Same (Nachkomme).
• Das Nordreich wurde in der Zwischenzeit von den Assyrern erobert. Das Volk ging zum großen Teil in die Gefangenschaft. Assyrer verbanden sich mit den hinterbliebenen Frauen und es kam zu einem Mischvolk. Ab dieser Zeit existierte Israel als Volk in der Gegend der 10 Stämme des Nordreiches nicht mehr (2.Kön. 17)!
• Später fiel auch Juda nach dem Vorbild des Nordreiches mehr und mehr von Gott ab. Alle Warnungen der Propheten verhallten im Winde. Das Resultat war die Zerstörung Jerusalems um 586 v. Chr. durch Nebukadnezar, und die durch Jeremia angekündigte 70ig jährige babylonische Gefangenschaft. (2.Chr.36,11-21)
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E) ISRAEL - Der Name des Bundesvolkes nach der babylonischen Gefangenschaft
1. Die Israeliten, die zurückkamen, waren hauptsächlich aus dem Königreich Juda. Man nannte sie "Juden"! (Esra 4,12; 6,7-14)
2. Doch nicht nur Leute aus dem Stamm Juda kamen zurück.
• aus beiden Häusern - Israel und Juda - kamen Gefangene zurück. Sach. 8,3-5 + 13
• aus den Stämmen Juda, Benjamin, Ephraim, Manasse kamen Gefangene zurück. 1.Chronik 9,3
• Zur Weihe des Tempels opferte man zwölf Ziegen für zwölf Stämme. Das ist ein Hinweis, daß wieder Vertreter von 12 Stämmen in Israel präsent waren. Esra 6, 17
3. Diejenigen, die aus dem Exil zurückkehrten, wurden weiter Gottes Bundesvolk - "Israel" genannt.
Es war also möglich, daß einige aus dem Nord-Reich ihren Bund mit Gott wieder erneuerten, von Gott angenommen wurden, und so wieder zu Israel als Bundesvolk gerechnet wurden.
4. Maleachi, der letzte Prophet nach dem Wiederaufbau richtete seine Botschaft wieder an das neue zurückgekehrte "Israel". "Dies ist die Last, die der Herr ankündigt für Israel. (Mal.1,1)
Alle Verheißungen der früheren Propheten sollten sich nun an diesem aus der babylonischen Gefangenschaft heimgekehrten Israel erfüllen.
Nun wollen wir uns fragen, wann und zu welchen historischen Umständen diese Verheißungen der Propheten gegeben wurden?
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F) Die genaue Zeit der Verheißungen und Prophezeiungen für das "zukünftige" Israel
Es ist für das gesamte Verständnis der Israelfrage von größter Wichtigkeit darauf zu achten, daß fast alle Prophezeiungen über das "zukünftige Israel" von den Propheten vor der babylonischen Gefangenschaft (vor 587 v. Chr.) gegeben wurden. Nur die Prophezeiungen der beiden Propheten Haggai und Sacharja stammen aus der Zeit nach der ersten Rückkehr (ab 520 v. Chr.). Sie wurden jedoch noch vor der Vollendung des Wiederaufbaus des Tempels und der Stadt gegeben. Die Vollendung des Wiederaufbaus erfolgte erst durch Nehemia im Jahre 445 v. Chr. (Neh. 12,27-47). Nach dieser Zeit gab es nur mehr einen Propheten im Alten Testament. Das war der Prophet Maleachi um etwa 430 v.Chr.
Alle Aussagen der Propheten, sowohl die von der Zerstörung der Stadt und des Tempels, wie auch die von der Zerstreuung des Volkes unter die Heiden, als auch jene, von einer zukünftigen Sammlung des Volkes und der Wiedererrichtung und zukünftigen Herrlichkeit der Stadt und des Tempels sprechen, müssen von dieser zeitgeschichtlichen Situation her gedeutet und gesehen werden. Es ist daher darauf zu achten, daß sich die Erfüllung all dieser Verheißungen nicht erst endzeitlich, sondern schon zur damaligen Zeitgeschichte erfüllen sollte!
In den meisten Prophezeiungen wurden auch Völker namentlich genannt, die Gott sowohl zur Zerstreuung als auch zur Sammlung erwecken und gebrauchen würde. Es waren dies die Assyrer und die Babylonier für die Zerstreuung und das Gericht an Israel, und die Meder und Perser für die Sammlung und Rückführung Israels. All diese Völker existieren heute nicht mehr, darum kann auch die Erfüllung irgendwelcher Prophezeiungen, die in deren Zusammenhang stehen, nicht in unserer Zeit zu suchen sein.
Der Prophet Maleachi ist der einzige Prophet, der nicht schon vor dieser Zeit der Zerstreuung, sondern erst bzw. schon nach der Vollendung des Wiederaufbaus geschrieben hat. Hier sollte uns auffallen, daß gerade Maleachi kein Wort mehr von einer zukünftigen Sammlung noch von einer Wiedererrichtung des Volkes, der Stadt Jerusalems und des Tempels voraussagte.
Der Grund dafür mag in der Tatsache liegen, daß es nach der schon damals erfolgten Rückführung der Juden aus der babylonischen Gefangenschaft, und nach dem damals schon erfolgten Wiederaufbau der Stadt und des Tempels, keine weitere Prophetie und Verheißung mehr für das buchstäbliche und fleischlich gesinnte Volk Israel gab, die sich über das hinaus erfüllen sollte, was sich damals nach der Rückführung an ihnen als Nation erfüllt hat, und was nicht.
Wenn die Propheten vorher vieles bezüglich der Wiedererrichtung Israels voraussagten, was sich jedoch damals nicht erfüllte, dann sollten wir ernsthaft fragen, warum sich das nicht erfüllte, und wie die gemachten Prophezeiungen und Verheißungen bezüglich Israel am Ende der Zeit ab dieser Situation zu verstehen sind, und wie nicht?
Dabei müssen wir beachten, daß alle Verheißungen Gottes an Israel und an alle anderen Völker und Menschen nicht im absoluten Sinne zu sehen sind, sondern daß sie immer unter der Bedingung des Gehorsams gegeben wurden und sich auch nur unter diesen Bedingungen erfüllen werden.
Gott ist niemals verpflichtet, seine Verheißungen an denen zu erfüllen, die ihm ungehorsam sind (Jer.18,7-11; 5.Mose 28,1ff). Er wird jedoch alle seine Verheißungen, die er Israel damals gegeben hat, an all denen erfüllen, die seine Gebote halten, und im rechten Glauben an Gott leben, egal welcher Rasse, Kultur, Sprache oder Nation sie angehören. Dies gilt natürlich auch für die Menschen zur Zeit des NEUEN BUNDES:
Sonntag, 7. Januar 2007
Einleitung
EINLEITUNG
In verschiedenen protestantischen, evangelikalen und charismatischen Gemeinden wird heute mehr und mehr die Meinung vertreten, daß das Volk Israel in dieser letzten Zeit noch eine besondere Rolle im Heilsplan Gottes spielen wird. Es sollte, gemäß eines bestimmten Verständnisses alttestamentlicher Prophezeiungen, vor der Wiederkunft Jesu zu einer Wiedererwählung Israels als ein besonderes Heilsvolk kommen.
Allgemein sieht man in diesen christlichen Kreisen in der seit 1945 begonnenen Rückkehr und Rückführung der Juden aus den Ländern der Erde und der Staatengründung Israels seit 1948 eine Erfüllung alttestamentlicher Prophetie. Es wird darin auch ein besonderes Endzeitzeichen gesehen, an dem zu erkennen wäre, daß die Wiederkunft Jesu sehr nahe sei.
Um das biblisch begründen zu können wird unter anderem das Gleichnis Jesu vom austreibenden Feigenbaum, das Jesus in Math. 24,32-33 in seiner Endzeitrede verwendet, prophetisch endzeitlich gedeutet. In dieser gleichnishaften Aussage Jesu heißt es:
"An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt treiben und die Blätter kommen, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist. So auch ihr, wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist."
Der Feigenbaum wird in dieser Deutung in Anlehnung an Luk. 13,6-9 als Bild für das Volk Israel kurz vor dem 2. Kommen Jesu gesehen. Das Austreiben der Zweige am Feigenbaum bringt man gemäß dieser Auslegung mit dem Wiedererstehen des Staates Israel am Ende der Zeit in Verbindung.
Ob das wirklich so gedeutet werden kann, und ob Jesus mit diesem Vergleich des austreibenden Feigenbaumes tatsächlich eine endzeitliche Prophetie zur Wiedererwählung Israels vor dem Kommen Jesu machen wollte, ist sehr fraglich, und muß bei genauerer Betrachtung des Gleichnisses aus zwei wesentlichen Gründen eigentlich abgelehnt werden.
1. Wir sollten beachten, daß Jesus in dieser Rede von Math. 24 die Sammlung Israels mit keinem Wort anspricht. Er spricht in dem gesamten Kapitel von besonderen Zeichen, die seiner Wiederkunft vorausgehen werden.
Es sind dies:
Zeichen in der religiösen Welt:
• Falsche Propheten und falsche Christusse, sowie vielerlei Verführungen.
• Der Unglaube wird überhandnehmen.
• Große Verfolgungen gegen wahre Nachfolger Jesu
• Das wahre Evangelium wird weltweit verkündigt werden.
Zeichen in der politischen Welt:
• Kriege und Geschrei von Kriegen,
• Ein Volk wird wider das andere, und eine Nation wider die andere sein.
Zeichen in der moralischen Welt
• Menschen werden sein, wie in den Tagen Noahs
Zeichen in der sozialen Welt:
• Hunger und teure Zeit
• Pest und Seuchen
• Große Trübsal
Zeichen in der Natur und im Kosmos:
• Erdbeben hin und her
• Außergewöhnliche Zeichen an Sonne, Mond und Sternen
• Die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
Nach Aufzählung all dieser Zeichen, sagt Jesus: "...wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist." - Jeder unvoreingenommene Leser wird erkennen können, daß Jesus mit der Aussage "wenn ihr das alles sehet", nichts anderes meinen konnte, als all die Zeichen, die er vorher aufgezählt und beschrieben hat. Von einer Sammlung Israels und seiner Wiedererwählung am Ende der Zeit ist hier weder eine direkte noch indirekte Aussage zu finden.
Welche andere Überlegung kann uns zeigen, daß Jesu in obiger Aussage vom Feigenbaum nicht die endzeitliche Wiederherstellung Israels im Auge hatte?
2. Es wird bei dieser Deutung des Jesuswortes offensichtlich übersehen, daß Jesus in der Parallelstelle in Luk. 21,29-30 nicht nur vom Austreiben eines Feigenbaumes, sondern daß er auch vom Austreiben aller Bäume sprach. Man solle also nicht nur am Austreiben des Feigenbaumes erkennen können, daß der Sommer nahe ist, sondern auch am Austreiben aller Bäume.
Wenn nun der Feigenbaum in diesem Gleichnis ein Bild für Israel wäre, wofür sind dann alle anderen Bäume ein Bild? Wenn das Austreiben des Feigenbaums so zu deuten wäre, daß damit die Staatengründung und Rückführung der Juden am Ende der Zeit gemeint wäre, was bedeutet dann das Austreiben aller anderen Bäume? Wen stellen all die anderen Bäume dar, wenn dieser Vergleich prophetisch gedeutet werden müßte? In diesem Fall müßten alle anderen Bäume alle anderen Völker am Ende der Zeit bedeuten. Müßte es dann nicht auch bedeuten, daß nicht nur Israel als Volk wiedererstehen müßte, sondern alle anderen Völker, die in der Geschichte, ähnlich wie Israel, zerstreut und aufgerieben wurden, am Ende der Zeit in ihre Heimat gesammelt und wiedererstehen müßten?
In Wirklichkeit erleben wir zur Zeit nicht unbedingt eine Entwicklung, die von einer Sammlung aller zerstreuten und aufgeriebenen Völker in ihre Heimat zeugt, sondern eher das Gegenteil ist der Fall! Wie dies mit dem Volk der Juden in nächster Zukunft verlaufen wird, werden wir sicher sehr bald beobachten können.
Wir sollten also vorsichtig sein, wie wir Prophezeiungen aus dem AT und NT heute auslegen. Dabei sollten wir nicht vergessen, daß die Juden damals aufgrund falscher Auslegungen der Prophetie und falschen prophetischen Erwartungen sogar ihren eigenen Erlöser kreuzigten. Könnte sich diese Geschichte in ähnlicher Weise sogar an Christen mit falschen Auslegungen und irrigen Vorstellungen von Prophetie bezüglich Israel am Ende der Zeit wiederholen?
Das Gleichnis vom austreibenden Feigenbaum soll daher wie folgt verstanden werden: So wie man am Austreiben aller Bäume erkennen kann, daß der Sommer naht, so sollen wir an den Zeichen in der Welt, wie sie Jesus in Luk. 21 erwähnt, erkennen, daß Jesu Wiederkunft unmittelbar bevorsteht.
» Inhalt
Die wahre Bedeutung der Prophezeiungen über die Rückführung Israels im AT
Wenn die gegenwärtige Sammlung der Juden in ihre Heimat nicht als Erfüllung all der alttestamentlichen Prophezeiungen betreff Israel gedeutet werden sollte, dann müssen wir die Frage stellen, wie diese Prophezeiungen im biblischen Kontext sonst zu verstehen sind? Tatsache ist nämlich, daß die prophetischen Schriften im Alten Testament Weissagungen bezüglich einer Zerstreuung der Juden unter alle Völker und einer Rückführung der Juden in ihr Land, und eines Wiederaufbaus des Tempels und der Stadt Jerusalem enthalten.
Beispiele: Jer. 6,11; Hes. 10,8-10; Jes. 15,1-6; Jer. 25,7-12;
Jer. 32,28-38; Jes.27,7-13; Amos 3,13-15; Micha 4;10
Die große Frage ist nun, ob diese Prophezeiungen tatsächlich etwas mit den heutigen endzeitlichen Entwicklungen in Israel zu tun haben?
» Inhalt
Wer ist mit "Israel" am Ende der Zeit gemeint?
Es wäre für ernste Bibelleser unentschuldbar, die Tatsache zu übersehen, daß die Bibel sehr wohl davon spricht, daß Gott am Ende der Zeit ein Volk haben wird, welches er durch die Prophetie des AT und NT als "Israel" bezeichnet. Mit diesem "Israel" hat Gott am Ende der Zeit noch ein besonderes Werk für diese Welt vor. Dieses Israel wird dann auch am Ende mit Jesus Christus triumphieren.
Nun sollten wir uns die Frage stellen, welches Israel damit konkret gemeint ist? Sind damit die derzeitigen und zukünftigen Juden in Palästina gemeint? Sind damit auch die Juden in New York in den Ostblockstaaten, in Afrika, in Lateinamerika, ja letztlich alle in der Welt verstreuten Juden gemeint, deren es zur Zeit noch mehr außerhalb Israels gibt als in Israel selbst? Bezieht sich der Begriff "Israel" im endzeitlichen Zusammenhang bei den Propheten auf alle Juden dieser Welt?
Könnte es auch sein, daß das Wort Gottes die Bezeichnung "Israel" im neutestamentlichen und endzeitlichen Sinn noch viel weiter sieht und ihm eine Dimension verleiht, die weit über die ethnische und nationale Zugehörigkeit zu einem bestimmten Volk hinausgeht? Diesen Fragen wollen wir in dieser gerafften Studie etwas nachgehen und an Hand des Wortes Gottes zu beantworten suchen.
In verschiedenen protestantischen, evangelikalen und charismatischen Gemeinden wird heute mehr und mehr die Meinung vertreten, daß das Volk Israel in dieser letzten Zeit noch eine besondere Rolle im Heilsplan Gottes spielen wird. Es sollte, gemäß eines bestimmten Verständnisses alttestamentlicher Prophezeiungen, vor der Wiederkunft Jesu zu einer Wiedererwählung Israels als ein besonderes Heilsvolk kommen.
Allgemein sieht man in diesen christlichen Kreisen in der seit 1945 begonnenen Rückkehr und Rückführung der Juden aus den Ländern der Erde und der Staatengründung Israels seit 1948 eine Erfüllung alttestamentlicher Prophetie. Es wird darin auch ein besonderes Endzeitzeichen gesehen, an dem zu erkennen wäre, daß die Wiederkunft Jesu sehr nahe sei.
Um das biblisch begründen zu können wird unter anderem das Gleichnis Jesu vom austreibenden Feigenbaum, das Jesus in Math. 24,32-33 in seiner Endzeitrede verwendet, prophetisch endzeitlich gedeutet. In dieser gleichnishaften Aussage Jesu heißt es:
"An dem Feigenbaum lernet ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt treiben und die Blätter kommen, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist. So auch ihr, wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist."
Der Feigenbaum wird in dieser Deutung in Anlehnung an Luk. 13,6-9 als Bild für das Volk Israel kurz vor dem 2. Kommen Jesu gesehen. Das Austreiben der Zweige am Feigenbaum bringt man gemäß dieser Auslegung mit dem Wiedererstehen des Staates Israel am Ende der Zeit in Verbindung.
Ob das wirklich so gedeutet werden kann, und ob Jesus mit diesem Vergleich des austreibenden Feigenbaumes tatsächlich eine endzeitliche Prophetie zur Wiedererwählung Israels vor dem Kommen Jesu machen wollte, ist sehr fraglich, und muß bei genauerer Betrachtung des Gleichnisses aus zwei wesentlichen Gründen eigentlich abgelehnt werden.
1. Wir sollten beachten, daß Jesus in dieser Rede von Math. 24 die Sammlung Israels mit keinem Wort anspricht. Er spricht in dem gesamten Kapitel von besonderen Zeichen, die seiner Wiederkunft vorausgehen werden.
Es sind dies:
Zeichen in der religiösen Welt:
• Falsche Propheten und falsche Christusse, sowie vielerlei Verführungen.
• Der Unglaube wird überhandnehmen.
• Große Verfolgungen gegen wahre Nachfolger Jesu
• Das wahre Evangelium wird weltweit verkündigt werden.
Zeichen in der politischen Welt:
• Kriege und Geschrei von Kriegen,
• Ein Volk wird wider das andere, und eine Nation wider die andere sein.
Zeichen in der moralischen Welt
• Menschen werden sein, wie in den Tagen Noahs
Zeichen in der sozialen Welt:
• Hunger und teure Zeit
• Pest und Seuchen
• Große Trübsal
Zeichen in der Natur und im Kosmos:
• Erdbeben hin und her
• Außergewöhnliche Zeichen an Sonne, Mond und Sternen
• Die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
Nach Aufzählung all dieser Zeichen, sagt Jesus: "...wenn ihr das alles sehet, so wisset, daß es nahe vor der Tür ist." - Jeder unvoreingenommene Leser wird erkennen können, daß Jesus mit der Aussage "wenn ihr das alles sehet", nichts anderes meinen konnte, als all die Zeichen, die er vorher aufgezählt und beschrieben hat. Von einer Sammlung Israels und seiner Wiedererwählung am Ende der Zeit ist hier weder eine direkte noch indirekte Aussage zu finden.
Welche andere Überlegung kann uns zeigen, daß Jesu in obiger Aussage vom Feigenbaum nicht die endzeitliche Wiederherstellung Israels im Auge hatte?
2. Es wird bei dieser Deutung des Jesuswortes offensichtlich übersehen, daß Jesus in der Parallelstelle in Luk. 21,29-30 nicht nur vom Austreiben eines Feigenbaumes, sondern daß er auch vom Austreiben aller Bäume sprach. Man solle also nicht nur am Austreiben des Feigenbaumes erkennen können, daß der Sommer nahe ist, sondern auch am Austreiben aller Bäume.
Wenn nun der Feigenbaum in diesem Gleichnis ein Bild für Israel wäre, wofür sind dann alle anderen Bäume ein Bild? Wenn das Austreiben des Feigenbaums so zu deuten wäre, daß damit die Staatengründung und Rückführung der Juden am Ende der Zeit gemeint wäre, was bedeutet dann das Austreiben aller anderen Bäume? Wen stellen all die anderen Bäume dar, wenn dieser Vergleich prophetisch gedeutet werden müßte? In diesem Fall müßten alle anderen Bäume alle anderen Völker am Ende der Zeit bedeuten. Müßte es dann nicht auch bedeuten, daß nicht nur Israel als Volk wiedererstehen müßte, sondern alle anderen Völker, die in der Geschichte, ähnlich wie Israel, zerstreut und aufgerieben wurden, am Ende der Zeit in ihre Heimat gesammelt und wiedererstehen müßten?
In Wirklichkeit erleben wir zur Zeit nicht unbedingt eine Entwicklung, die von einer Sammlung aller zerstreuten und aufgeriebenen Völker in ihre Heimat zeugt, sondern eher das Gegenteil ist der Fall! Wie dies mit dem Volk der Juden in nächster Zukunft verlaufen wird, werden wir sicher sehr bald beobachten können.
Wir sollten also vorsichtig sein, wie wir Prophezeiungen aus dem AT und NT heute auslegen. Dabei sollten wir nicht vergessen, daß die Juden damals aufgrund falscher Auslegungen der Prophetie und falschen prophetischen Erwartungen sogar ihren eigenen Erlöser kreuzigten. Könnte sich diese Geschichte in ähnlicher Weise sogar an Christen mit falschen Auslegungen und irrigen Vorstellungen von Prophetie bezüglich Israel am Ende der Zeit wiederholen?
Das Gleichnis vom austreibenden Feigenbaum soll daher wie folgt verstanden werden: So wie man am Austreiben aller Bäume erkennen kann, daß der Sommer naht, so sollen wir an den Zeichen in der Welt, wie sie Jesus in Luk. 21 erwähnt, erkennen, daß Jesu Wiederkunft unmittelbar bevorsteht.
» Inhalt
Die wahre Bedeutung der Prophezeiungen über die Rückführung Israels im AT
Wenn die gegenwärtige Sammlung der Juden in ihre Heimat nicht als Erfüllung all der alttestamentlichen Prophezeiungen betreff Israel gedeutet werden sollte, dann müssen wir die Frage stellen, wie diese Prophezeiungen im biblischen Kontext sonst zu verstehen sind? Tatsache ist nämlich, daß die prophetischen Schriften im Alten Testament Weissagungen bezüglich einer Zerstreuung der Juden unter alle Völker und einer Rückführung der Juden in ihr Land, und eines Wiederaufbaus des Tempels und der Stadt Jerusalem enthalten.
Beispiele: Jer. 6,11; Hes. 10,8-10; Jes. 15,1-6; Jer. 25,7-12;
Jer. 32,28-38; Jes.27,7-13; Amos 3,13-15; Micha 4;10
Die große Frage ist nun, ob diese Prophezeiungen tatsächlich etwas mit den heutigen endzeitlichen Entwicklungen in Israel zu tun haben?
» Inhalt
Wer ist mit "Israel" am Ende der Zeit gemeint?
Es wäre für ernste Bibelleser unentschuldbar, die Tatsache zu übersehen, daß die Bibel sehr wohl davon spricht, daß Gott am Ende der Zeit ein Volk haben wird, welches er durch die Prophetie des AT und NT als "Israel" bezeichnet. Mit diesem "Israel" hat Gott am Ende der Zeit noch ein besonderes Werk für diese Welt vor. Dieses Israel wird dann auch am Ende mit Jesus Christus triumphieren.
Nun sollten wir uns die Frage stellen, welches Israel damit konkret gemeint ist? Sind damit die derzeitigen und zukünftigen Juden in Palästina gemeint? Sind damit auch die Juden in New York in den Ostblockstaaten, in Afrika, in Lateinamerika, ja letztlich alle in der Welt verstreuten Juden gemeint, deren es zur Zeit noch mehr außerhalb Israels gibt als in Israel selbst? Bezieht sich der Begriff "Israel" im endzeitlichen Zusammenhang bei den Propheten auf alle Juden dieser Welt?
Könnte es auch sein, daß das Wort Gottes die Bezeichnung "Israel" im neutestamentlichen und endzeitlichen Sinn noch viel weiter sieht und ihm eine Dimension verleiht, die weit über die ethnische und nationale Zugehörigkeit zu einem bestimmten Volk hinausgeht? Diesen Fragen wollen wir in dieser gerafften Studie etwas nachgehen und an Hand des Wortes Gottes zu beantworten suchen.
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis:
EINLEITUNG
Die wahre Bedeutung der Prophezeiungen über die Rückführung Israels im AT
Wer ist mit "Israel" am Ende der Zeit gemeint?
I. ISRAEL ZUR ZEIT DES ALTEN TESTAMENTES
A) Die Erwählung Abrahams und Gottes Verheißung an ihn.
B) Die Verheißungsträger Isaak und Jakob
C) ISRAEL - Der Name des Bundesvolkes bis zur Zeit Salomo´s
D) ISRAEL - Der Name des Bundesvolkes vom Tod Salomos bis zur babylonischen Gefangenschaft
E) ISRAEL - Der Name des Bundesvolkes nach der babylonischen Gefangenschaft
F) Die genaue Zeit der Verheißungen und Prophezeiungen für das "zukünftige" Israel
Ist Israel der einzige "Augapfel Gottes"?
1.) Die Vorhersagen über zivile, politische, religiöse und ökologische Umstände nach den 70 Jahren
Eine endzeitliche Erfüllung, aus Babylon auszugehen
2.) Vorhersagen über die geistliche Wiederherstellung
3.) Die Vorhersagen über den zeitlichen Ablauf der Wiederherstellung
Zusammenfassung:
G) Die Situation Israels nach dem Wiederaufbau Jerusalems
II. ISRAEL IN NEUTESTAMENTLICHER ZEIT
A) Die Ankündigung des Christus (Messias)
B) Die Prophezeiung über 70 Wochen (490 Jahre) im Buch Daniel
C) Die historische Erfüllung der Prophetie über die 70 Wochen
Hat Gott sein Volk verblendet?
Ist Gott parteilich?
D) Paulus und sein Verständnis vom neutestamentlichen Israel
E) Das Israel am Ende der Zeit in der Offenbarung
Israel im NT - die Jungfrau
Die Frau von Off. 17 im Verständnis der Reformatoren
Das Verständnis der Reformatoren bezüglich der Entrückung
Die Frau von Off.12 im Verständnis der Reformatoren
Die 3 ½ Zeiten des Antichristen bei den Reformatoren
Die genaue historische Erfüllung der 3 ½ Zeiten
Die neue protestantische und evangelikale Sicht der 3 ½ Zeiten
Der Weg der Reformation zurück nach Rom
Babylon, Jerusalem und Israel in der Offenbarung
Der Tempel Gottes im NT und der Offenbarung
Der Überrest Israels in der Offenbarung
Der letzte Kampf gegen die Übrigen des neutestamentlichen Israels
Der Kampf von Gog und Magog nach den 1000 Jahren
III. EIN ALLGEMEINER ÜBERBLICK
Der Weg des Israel Gottes in der Geschichte dieser Welt
IV. ANHANG
A) Aussagen von E.G.White zum Thema Israel und seine Bedeutung in der Endzeit :
1) Die ursprüngliche Absicht Gottes mit Israel
2) Was Israel erwartete
3) Das Gericht Gottes über Israel
4) Die christliche Gemeinde des NT übernimmt die Stelle Israels
5) Der endzeitliche Überrest der Juden - Mission unter den Juden
6) Warnung vor zu großen Erwartungen in der Mission unter Juden
B) Zeugnisse von Josephus Flavius bezüglich der Zerstörung Jerusalems
C) Abkürzungen von Buchtiteln von E.G. White
EINLEITUNG
Die wahre Bedeutung der Prophezeiungen über die Rückführung Israels im AT
Wer ist mit "Israel" am Ende der Zeit gemeint?
I. ISRAEL ZUR ZEIT DES ALTEN TESTAMENTES
A) Die Erwählung Abrahams und Gottes Verheißung an ihn.
B) Die Verheißungsträger Isaak und Jakob
C) ISRAEL - Der Name des Bundesvolkes bis zur Zeit Salomo´s
D) ISRAEL - Der Name des Bundesvolkes vom Tod Salomos bis zur babylonischen Gefangenschaft
E) ISRAEL - Der Name des Bundesvolkes nach der babylonischen Gefangenschaft
F) Die genaue Zeit der Verheißungen und Prophezeiungen für das "zukünftige" Israel
Ist Israel der einzige "Augapfel Gottes"?
1.) Die Vorhersagen über zivile, politische, religiöse und ökologische Umstände nach den 70 Jahren
Eine endzeitliche Erfüllung, aus Babylon auszugehen
2.) Vorhersagen über die geistliche Wiederherstellung
3.) Die Vorhersagen über den zeitlichen Ablauf der Wiederherstellung
Zusammenfassung:
G) Die Situation Israels nach dem Wiederaufbau Jerusalems
II. ISRAEL IN NEUTESTAMENTLICHER ZEIT
A) Die Ankündigung des Christus (Messias)
B) Die Prophezeiung über 70 Wochen (490 Jahre) im Buch Daniel
C) Die historische Erfüllung der Prophetie über die 70 Wochen
Hat Gott sein Volk verblendet?
Ist Gott parteilich?
D) Paulus und sein Verständnis vom neutestamentlichen Israel
E) Das Israel am Ende der Zeit in der Offenbarung
Israel im NT - die Jungfrau
Die Frau von Off. 17 im Verständnis der Reformatoren
Das Verständnis der Reformatoren bezüglich der Entrückung
Die Frau von Off.12 im Verständnis der Reformatoren
Die 3 ½ Zeiten des Antichristen bei den Reformatoren
Die genaue historische Erfüllung der 3 ½ Zeiten
Die neue protestantische und evangelikale Sicht der 3 ½ Zeiten
Der Weg der Reformation zurück nach Rom
Babylon, Jerusalem und Israel in der Offenbarung
Der Tempel Gottes im NT und der Offenbarung
Der Überrest Israels in der Offenbarung
Der letzte Kampf gegen die Übrigen des neutestamentlichen Israels
Der Kampf von Gog und Magog nach den 1000 Jahren
III. EIN ALLGEMEINER ÜBERBLICK
Der Weg des Israel Gottes in der Geschichte dieser Welt
IV. ANHANG
A) Aussagen von E.G.White zum Thema Israel und seine Bedeutung in der Endzeit :
1) Die ursprüngliche Absicht Gottes mit Israel
2) Was Israel erwartete
3) Das Gericht Gottes über Israel
4) Die christliche Gemeinde des NT übernimmt die Stelle Israels
5) Der endzeitliche Überrest der Juden - Mission unter den Juden
6) Warnung vor zu großen Erwartungen in der Mission unter Juden
B) Zeugnisse von Josephus Flavius bezüglich der Zerstörung Jerusalems
C) Abkürzungen von Buchtiteln von E.G. White
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